Dr. Imke Kattelmann

Psychologische Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert


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Herzlich willkommen!

Wenn Sie sich die Frage stellen, ob Sie eine Psychotherapie benötigen, dann kann das bereits darauf hinweisen, dass Sie sich von Problemen belastet fühlen oder in seelischen Nöten sind, die Sie aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können. Viele Betroffene empfinden es möglicherweise als beschämend, eine Psychotherapie zu beginnen: „Habe ich das nötig?“, „Was sollen denn die Leute denken?“, „Ich bin doch nicht verrückt!“. Seien Sie versichert, dass diese Vorurteile unbegründet sind, denn wenn man eine Psychotherapie aufnimmt, ist dies ein Hinweis darauf, dass man die Probleme erkennt, sich um sich kümmert und daran arbeiten will, sie zu überwinden.

Zur Psychotherapie

Die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie zu den drei anerkannten Behandlungsverfahren, die von den Krankenkassen bezahlt werden.

Die Psychoanalyse geht davon aus, dass die jeweiligen psychischen Probleme und Störungen nur auf dem Hintergrund der frühen Lebensgeschichte verstanden werden können. Zur Bewältigung und Lösung dieser Probleme, ist es nötig, die persönliche Geschichte der Kindheit mit ihren ungelösten Konflikten gründlich zu verstehen und durchzuarbeiten. Deshalb finden die psychotherapeutischen Sitzungen drei- bis viermal in der Woche statt.

Im Unterschied dazu finden die Termine in der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ein- bis maximal zweimal pro Woche statt. Anders als die Psychoanalyse ist die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie stärker gegenwartsorientiert. Die aktuellen Probleme, die sich vor allem in den Beziehungen sowie in den verschiedenen sozialen und beruflichen Zusammenhängen zeigen, werden konkret ins Auge gefasst und auf dem Hintergrund der Lebensgeschichte durchgearbeitet. Wesentlich ist in beiden Verfahren die Beziehung zwischen Patient und Psychotherapeut. Auf der Basis dieser Beziehung können die Konflikte und Störungen verstanden und einer Lösung zugeführt werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie gern den Internetauftritt der Bundespsychotherapeutenkammer.

Eine Psychotherapie hilft bei…

…Depressionen, Ängsten, Zwängen, Essstörungen, Arbeits- und Beziehungsstörungen, traumatischen Belastungen, Sexualproblemen, Suchterkrankungen, Erschöpfungszuständen sowie körperlichen Beschwerden, für die der Arzt keine ausreichende Ursache findet (z.B. Schlafstörungen, Magen- und Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Schmerzen, u.a.m.). Auch bei bipolaren (manisch-depressiven) Störungen, bei Manien oder Psychosen ist eine Psychotherapie sinnvoll.

Zum Ablauf der Psychotherapie

Die ersten Behandlungsstunden werden als sogenannte probatorische, d. h. vorbereitende oder Probe-Sitzungen bezeichnet. Meist zeigt sich in diesen Sitzungen bereits, ob sich eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen und mir einstellen wird. Diese Beziehung ist für den Behandlungserfolg entscheidend. Zu den probatorischen Sitzungen gehört der Besuch eines Arztes, z. B. Ihres Hausarztes, ob eine eventuell vorliegende körperliche Erkrankung abzuklären und medizinisch zu behandeln ist.

Nach Abschluss der Probatorik erfolgt die Beantragung der Psychotherapie. Das damit verbundene Genehmigungsverfahren wickele ich direkt mit Ihrer Krankenkasse ab (siehe auch „Kosten“).

Folgende Möglichkeiten (Stundenkontingente) gibt es im Rahmen der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie:

  • Kurzzeittherapie/Krisenintervention: 25 Stunden (1-2 Sitzung pro Woche)
  • Langzeittherapie: 50 Stunden (1-2 Sitzungen pro Woche), Verlängerung auf max. 100 Stunden möglich

Kosten

Gesetzliche Krankenversicherung

Die Kosten der psychotherapeutischen Behandlung werden von der gesetzlichen Krankenkasse in voller Höhe übernommen. Das dafür nötige Antrags- und Genehmigungsverfahren wickele ich direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Für Sie ist das in der Regel mit keinen besonderen Formalitäten verbunden. Sie benötigen wie bei einem Arztbesuch nur Ihre Krankenversicherungskarte, die Sie bitte zum Erstgespräch und in jedem neuen Quartal mitbringen.

Private Krankenversicherung

Die Kosten für eine Psychotherapie werden je nach Tarif von Ihrer privaten Krankenversicherungen übernommen. Bitte erkundigen Sie sich vor Therapiebeginn bei Ihrer Krankenversicherung über Ihre persönlichen Vertragsbedingungen und fordern Sie die notwendigen Formulare zur Beantragung einer Psychologischen Psychotherapie an.

Beihilfe

Die Kosten für eine Psychotherapie werden in der Regel von der Beihilfe erstattet. Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Beihilfestelle wegen der Antragsformulare für eine Psychologische Psychotherapie.

Selbstzahler

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Kosten für eine Psychotherapie selbst zu tragen. In diesem Fall rechne ich mein Honorar nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) ab.

Über mich

Qualifikationen und Berufstätigkeit

  • Studium der Psychologie an der Freien Universität Berlin
  • Bezugstherapeutin in der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Ruppiner Kliniken, Neuruppin, und der Charité Berlin bei Prof. Dr. Dr. Gerhard Danzer
  • Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) am ITGG in Berlin
  • Promotion an der Universität Klagenfurt
  • Publikation: Franz Alexander und die moderne Psychotherapie (Psychosozial Verlag)
  • Dozentin an der MSB Medical School Berlin und der BSP Business School Berlin für das Fach Grundlagen der Klinischen Psychologie & Psychotherapie
  • Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin

Mitgliedschaften

  • DPtV – Deutsche Psychotherapeutenvereinigung
  • DFT – Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Psychotherapeutenkammer NRW

Privat

  • Jahrgang 1981, verheiratet, ein Kind